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Tiroler Tageszeitung: Leserbrief |
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Die Promenadenkonzerte gehören abgesichert
Thema: Die Promenadenkonzerte in Innsbruck. Unverkennbar neue Töne im Innenhof der Hofburg lassen uns über die Grenzen der hohen Tiroler Musikkultur hinaussehen. Die einzigartigen und besonders auf hohem Niveau zu genießenden Promenadenkonzerte bieten heuer erweiterten Hörgenuss. Was für eine bezaubernde italienische Nacht mit dem Orchestra di Fiati Mousike oder die amerikanische Nacht ein Geschenk an die Musikseele. Auch die gewohnt gute Zusammenarbeit mit Oberösterreich hat heuer mit dem sehr sympathischen Blasorchester Ried und der Alpensinfonie unter der Leitung eines charismatischen Dirigenten wohl so manches Bergsteigerherz ganz tief berührt. Dass auch Bundeswehrdirigenten neben der technisch perfekten Musik noch einen ganzen Abend ein Lächeln präsentieren, ist eher selten und die Polizeimusik München spielt sich ja ohnehin ins Herz. Postmusik und die Freiburger sind wohl alles Andere als eine Notlösung gewesen, welch ein Genuss, Blasmusikorchester einmal anders zu erleben! Alois Schöpf versteht es mit „feiner Klinge“ unsere tiefen Traditionen (besonders fein von Mils und Kufstein vertreten) so ganz fein aus dem Hinterhalt mit „Wind(es)kraft“-Tönen zu vermischen, die man (leider) nicht oft hört. Sein Experiment, „einen modernen Weg“ einzuschlagen, ist auf jeden Fall zu begrüßen und sollte beibehalten werden. Ich frage mich oft, angesichts der Tatsache, dass doch der eingehende Spendenbetrag sehr gering ist, ob man diese großartige, einzigartige Musikveranstaltungsreihe nicht finanziell so absichern sollte (einen lieben Gruß an die Landesregierung!), dass sie uns nie verloren geht. Die entspannte Atmosphäre in diesem Innenhof, ohne Schickimicki-Getue einer Festspielstadt wie z. B. im benachbarten Bundesland, ohne den Zirkus von Sehen-und-gesehen-werden-Müssen, wird uns hier sehr hohe Qualität geboten und das musikverwöhnte Tirol sollte Schöpf und seinem Team Rosen streuen. Ein Danke an diese hervorragende Arbeit. Vielleicht sollte man die Richtung beibehalten dieses ein Drittel an neuen Tönen neben unseren tiefen Heimatgefühlen von Kaiserjägern und Co. Sissi Mair 6065 Thaur |
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